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Die Wagenräder können abgeholt werden:

Im Januar 2018 fahren wir zu Walter Keil nach Westfalen, um unsere Wagenräder abzuholen.

Walter arbeitet für das Museum in Kommern und baut auch Kanonenräder für die napoleonische Artillerie. Und das alles, obwohl er vor einigen Jahren bei einem Unfall einen Arm verloren hat. Die Werkstatt ist hervorragend auf seine Behinderung eingerichtet. Wo es einarmig gar nicht geht, springt sein Sohn kurz ein, aber im Prinzip macht er alles alleine.

Wir hatten die Räder schon ein gutes Jahr vorher in Auftrag gegeben, aber es ist eine langwierige Sache. Die Radnaben bestehen aus wuchtigen massiven Eichenklötzen. Die Eichenräder haben einen Durchmesser von 150 cm. Das entspricht in etwa der Widerristhöhe unseres Pferdes. Diese Höhe ist nötig, damit die Anzen vom Karren in etwa waagrecht vorreichen zum Pferd. Unser alter Karren war ja viel zu klein für Rufus, da mußten die Anzen extrem gebogen sein, damit sie an der richtigen Stelle am Pferd befestigt werden können. So was sieht man aber auf keiner Abbildung.

Nun also Räder im passenden Durchmesser, damit die Proportionen zwischen Wagen und Pferd stimmen.

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