2014

Passend zur barocken Leonhardskirche von Kienberg kleiden wir uns wieder im Stil des 18. Jahrhunderts. Rufus zieht unseren mit Efeu und Erika geschmückten historischen Karren, Gilette und Emmeram laufen am Halfter hinterher. Üppig geschmückt sind wir wieder, die Pferde mit zum Netz geflochtener Mähne und Sträußchen von weißen Chrysanthemen und purpurfarbener Erika. Die Zuschauer honorieren unsere Mühe mit Applaus - so was hat's noch nie gegeben! Wir sind sehr stolz!

Wie immer im August beherbergt das Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen auch 2014 wieder eine bunte Gesellschaft des 18. Jahrhunderts.

Diesmal entführt uns die Veranstaltung unter dem Titel Anno Domini 1749, Landfriedensbruch an der Roten Steige? ganze 265 Jahre zurück, mitten hinein in einen Konflikt zwischen der Stadt Schwäbisch Hall und dem benachbarten Ritterstift Comburg.

Ins hübsche burgundische Örtchen Brancion - zu Füßen der gleichnamigen Burgruine - lädt uns die Mesnie Saint André im Juli 2014 ein.

"Pour le Duc", für den Herzog (von Burgund) wollen sie kämpfen - wir gehören zu den Gegnern...

Die diesjährige Veranstaltung findet in zwei Zeitinseln statt: neben dem Spätmittelalter auf dem Paulerverl-Hof läßt sich die "Napoleonik" (frühes 19. Jahrhundert) am anderen Ende des Museums nieder.

Unser Karren pendelt zwischen beiden Zeitinseln und transportiert Mobiliar, Lebensmittel und Personen von 1470 nach 1810 und vom frühen neunzehnten Jahrhundert wieder zurück ins fünfzehnte.

Anno 1814 wird Karrengaul Rufus von der Westfälischen Landwehr rekrutiert, um die tapferen Jungs zugkräftig bei ihrer Kampagne gegen den bösen Bonaparte zu unterstützen.

Bei der Landwehr ist er gut aufgehoben, der Bub: ein jeder tut zwar, was getan werden muß - aber bedächtig und in aller Ruhe. Gutes Essen, gute Kameradschaft, gutes Bier - was will man mehr!

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