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Die Strecke am Sonntag ist deutlich kürzer, aber wir müssen trotzdem früher aufstehen, denn wir wollen schon am späten Vormittag am Kastell Biriciana in Weißenburg ankommen.

 


Es bleibt aber Zeit für eine morgentliche Schmuserunde und unsere Pferde verlangen in der Früh tatsächlich auch noch ihr zweites Büschel Heu. Das Gras ist hier anscheinend nicht so nahrhaft wie am Zimmerer Berg.

Aber dann muß flott gesattelt und angeschirrt werden!

 


Übrigens sind Strohhüte gerade sehr in Mode...

     


Alles bereit zum Abstieg vom Nagelberg - das ist wieder schwierig für Rufus, denn das erste Stück Teerstraße ist sehr steil. Zwar haben wir viel Gewicht aus dem Karren entfernt, aber er ist ja an sich schon schwer in seiner massiven Bauweise. Und der Asphalt ist rutschig. Lina wird langsam von Henrike vorne weg geführt, Bert geht neben Rufus her und redet ihm gut zu, Jan führt Verano hinter dem Karren her. Wir sind froh, als wir unten ankommen.

 


Der weitere Weg ist dann nicht mehr schwierig für Rufus, denn es bleibt flach.

 



Nur die Bahnstrecke sorgt immer wieder für Unruhe bei Verano. Regionalexpress und sogar ICE sind schon nicht mehr ganz so schlimm, aber die Güterzüge bringen ihn immer noch aus der Fassung. Sie sind so lang, es nimmt kein Ende, und sie geben unheimliche Geräusche von sich... Wir sind froh, als wir endlich das enge Stück direkt an der Bahnlinie verlassen können und auf unser Ziel zu marschieren.

Wir erreichen das Kastell und die Pferde haben Feierabend.

 


Mit dem in Weißenburg abgestellten Bus fahren wir zurück zum Hexentanzplatz, um alle Autos nach Weißenburg zu holen.

Während der Öffnungszeiten bleiben wir im Kastell. Es sind nur wenig Besucher vor Ort, aber Jan kann trotzdem mit einer Engelsgeduld die selbst rekonstruierten römischen Zäume erklären.
Neben dem Hausherrn Simon Sulk und Laura, die uns gestern Abend schon besucht hatten, treffen wir auch Ermi (Ermelinde Wudy) vom Römermuseum in Aalen, die extra wegen uns nach Weißenburg gekommen ist.

 



Und dann geht's ab nach Hause. Unsere coolen Pferde steigen inzwischen ganz alleine ein. Wir führen sie nur in der richtigen Reihenfolge (erst Rufus, dann Lina, zuletzt Verano) am Stallhalfter hinter den Hänger mit geöffneter Tür. Führstricke brauchen wir nicht und auch die Laderampe ist überflüssig, sie hopsen einfach hoch und stellen sich an ihren Platz. Offensichtlich ist dieser Hänger, in dem sie diagonal stehen, sehr angenehm.