Copyright: Naturpark Altmühltal / Stefan Schramm (Fotograf)

Epona

ist eine keltische Göttin der Fruchtbarkeit sowie die römische Göttin der Pferde.
Der Name leitet sich her vom gallischen Wort epos „Pferd“ und bedeutet vermutlich "große Stute".
Bei der Aussprache liegt die Betonung auf dem offenen Anfangsvokal "e" - also etwa: "Äppona"


Die Verehrung Eponas war zu Zeiten der Kelten und Gallo-Römer in der Antike bis Spätantike im gesamten keltischen Raum (Celticum) verbreitet, was durch rund 60 Weiheinschriften bezeugt ist. Epona wurde meist mit Pferden, oft auch mit einer Schale, Früchten oder einem Füllhorn abgebildet, was auf eine zusätzliche Funktion als Fruchtbarkeitsgöttin schließen lässt.


Die römischen Truppen übernahmen Epona als Göttin der Pferde und der Reiterei, wobei sie nicht nur als Schutzgöttin der Kavallerie, sondern auch der Wagenführer verehrt wurde. Nach Angaben bei Juvenal (Satiren 8,155–157) und Apuleius (Metamorphosen 3,27,2) wurden Figuren der Göttin in kleinen Schreinen bei Pferdeställen verehrt. Juvenal verspottet die römische Nobilität, weil sie wie Pferdeknechte bei Epona, der „Figur auf stinkenden Stallwänden“, schwören würde; Apuleius erwähnt die Rose als Schmuck der Kultbilder. Minucius Felix (Octavius 28,7) nennt ebenfalls mit Rosen geschmückte Pferde und Esel, die Epona zu Ehren manchmal auch geopfert würden. Auch bei Tertullian (Apologeticum 16,3; Ad nationes 1,11) wird die Göttin genannt.




Die römischen Reiter in Pfünz

 


... sind natürlich brave Anhänger von Epona.




Die Legionäre des Kastells Vetoniana

   


... sind auch nicht so furchteinflössend, wie sie auf den ersten Blick wirken.




Frauen und Kinder

 


... leben natürlich ebenfalls hier. Viele Legionäre haben Familie.



Pferdehandel

   


Ein Veteran bietet der Armee Pferde zum Kauf an.