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Bangkok: Großstadttrubel zwischen Tempeln und Hochhäusern

21. Februar 2026
Abflug Vientiane - Bangkok 13:55 - 15:05
Wir beziehen unser Zimmer im Anantara Riverside Bangkok Resort.
Cocktail in der Rooftop Bar (26. Stock) des Avani Riverside Bangkok Hotel und gemeinsames Abendessen der Resttruppe im Skyline Restaurant.
Die meisten Leute unserer Reisegruppe haben andere Anschlußprogramme - ursprünglich 26 Leute auf der Mekong Pearl, sind wir heute Abend noch 11 Personen, morgen bei der Besichtigung nur noch zu siebt...

 



 

Blumenmarkt

22. Februar 2026
Unsere lustige örtliche Reiseleiterin mit dem Spitznamen Gao ("die Neunte", da die 9 eine buddhistische Glückszahl ist) holt uns im Hotel ab zur großen - und anstrengenden - Stadtrundfahrt. Ein einziger Tag für ganz Bangkok! Das ist ein straffes Programm. Und es ist tierisch heiß, bestimmt noch einmal 5 Grad mehr als in Laos...
Der Blumenmarkt ist auf jeden Fall eine Augenweide.

 



 

Wat Pho

Die Hauptattraktion des Wat Pho ist die berühmte 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue.

 


Weithin sichtbar ist Phra Maha Chedi Si Ratchakan, eine Gruppe von vier Chedis, eine jede 42 Meter hoch und mit verschiedenfarbigen Mosaiken aus Kacheln bedeckt.


König Rama III. ließ bei der Renovierung des Wat Pho in den Jahren 1831–1841 über 1400 Wandinschriften und -gemälde anbringen, die thailändische Poesie, Abhandlungen über traditionelle Heilkunst und Massage, Botanik, Astrologie, Kriegskunst, Geschichte und Religion festhielten, sowie die damaligen Provinzen und religiösen Einrichtungen des Reiches wie auch fremde Völker auflisteten. Diese waren für die Öffentlichkeit zugänglich und können daher auf gewisse Weise als eine erste, offene Universität Thailands bezeichnet werden. Deshalb gilt Wat Pho insbesondere als Ort für die Bewahrung und Verbreitung der traditionellen thailändischen Medizin und Thai-Massage. Seit 2011 zählt das „epigraphische Archiv“ des Wat Pho zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

 


Phra Ubosoth: der Ubosot wurde von König Rama I. erbaut. In ihm befindet sich Phra Phuttha Thewa Patimakon, eine sitzende Buddha-Statue im Ayutthaya-Stil. In seinem Sockel wurden die sterblichen Überreste von König Rama I. beigesetzt. In der Gebetshalle findet bei unserer Besichtigung gerade eine Zeremonie zu Ehren der im Oktober 2025 verstorbenen Ex-Königin bzw. Königinmutter Sirikit statt. Ganz Thailand ist für ein volles Jahr in Trauer, Königin Sirikit war sehr beliebt.

 


So kommen wir völlig unverhofft zum Segen des Abtes!




 

Wat Phra Keo

Der Tempel des Königs, Wat Phra Keo, beherbergt den Smaragdbuddha. Die Tempelanlage gehört zum alten Königspalast in Bangkok. Der Smaragd-Buddha sitzt auf einem vergoldeten Thron, der bereits während der Regierungszeit von König Phra Phutthayotfa Chulalok (Rama I.) hergestellt wurde. König Phra Nang Klao (Rama III.) fügte unter dem Thron noch eine zusätzliche Basis ein, so dass der Smaragd-Buddha jetzt in der luftigen Höhe von 11 Metern thront.

 
     
 
     
 





Bootsfahrt durch die Kanäle

Zum Abschluß dieser umfassenden Stadtrundfahrt geniessen wir noch eine Bootsfahrt. Nicht nur der Fluß Chao Phraya fließt mitten durch Bangkok. Die Kanäle von Bangkok, bekannt als Khlongs, prägten einst als "Venedig des Ostens" das Stadtbild. Heute bieten Touren per Longtail-Boot authentische Einblicke in das Leben am Wasser, Stelzenhäuser und lokale Tempel.

 





Nach der ausgiebigen Stadtbesichtigung bei fast 40 Grad sind wir fix und kaputt. Unser Hotelzimmer mußten wir schon freimachen, aber unsere Koffer sind an der Rezeption noch zugänglich. Wir kramen noch einmal die Badeanzüge heraus und tanken am Hotelpool die letzte Sonnenstrahlen, bevor es um halb eins in der Nacht, also inzwischen dem 23. Februar 2026, an Bord der Thai Airways nach München geht.

   
müde aber glücklich   Anflug auf München   wieder zu Hause