Heuneburg

Die Heuneburg ist eine frühgeschichtliche Höhensiedlung am Oberlauf der Donau.

Die befestigte Kernanlage des frühkeltischen Fürstensitzes aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist etwa 300 Meter lang und bis zu 150 Meter breit. Sie ist eine der bekanntesten Fundstellen aus keltischer Zeit in Mitteleuropa.

Die älteste nachgewiesene Besiedlung fand in der Mittelbronzezeit,  das heißt, im 15. bis 13. Jahrhundert v. Chr. statt. Mit dem Beginn der Urnenfelderzeit im 12. Jahrhundert v. Chr. wurde die Siedlung wieder verlassen, ohne dass Spuren einer Zerstörung gefunden wurden.

Besonders herausragend ist aber die hallstattzeitliche befestigte Siedlung. Um 600 v. Chr. entstand hier ein so genannter Fürstensitz der Hallstattkultur. Vorterrassen und umgebende Begräbnisplätze wie zum Beispiel der Fürstengrabhügel „Gießübel“, das Hügelgrab "Hohmichele", das Grabhügelfeld „Hohmichele-Gruppe“ oder das Gräberfeld Bettenbühl verdeutlichen die Stellung der Heuneburg als einer der großen eisenzeitlichen Fürstensitze Süddeutschlands.

Das Freilichtmuseum Heuneburg liefert alljährlich den Spielplatz für eine interessante Zeitreise von der Steinzeit bis ins ausgehende Mittelalter.

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