Im Grunde seines Herzens ist Bert ein Landsknecht - wenn auch leicht domestiziert und jetzt brav als Fuhrmann tätig.

Gerade hier im süddeutschen Raum gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl an Aktivitäten, die den Schwerpunkt nicht auf das Mittelalter, sondern eher auf die Renaissance setzen. Man könnte als Zeitraum grob das "16. Jahrhundert" ansetzen, eine genauere Datierung ist meistens nicht möglich, weil hier weniger die historische Korrektheit als andere Aspekte im Vordergrund stehen, sei es Waffendrill und Kampf, sei es auch nur der Spaßfaktor - völlig legitim.

Daher gibt es immer wieder mal Ausflüge zum Neuburger Schloßfest oder den Veranstaltungen des BOL (Bund oberschwäbischer Landsknechte). Letztere eignen sich hervorragend zur Kavallerie- und Gefechtsausbildung unserer Pferde und es gibt da einen Haufen Leute, die wir immer wieder gerne treffen.

Es ist die Feuertaufe für unseren Jungspund - wilde Landsknechte stehen ihm gegenüber mit Spießen, Büchsen und Kanonen.

Beim Frühjahrsdrill 2018 des Bundes Oberschwäbischer Landsknechte (BOL) im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried sind 460 Personen gemeldet - so viel wie noch nie zuvor. Ein ganzes Wochenende wird auf dem gesamten Gelände exerziert, Manöver geübt und heftig gekämpft, die Pferde mittendrin im Geschehen.

Die Trimburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg der Herren von Trimberg. Die Ruine liegt in den südlichen Ausläufern der bayerischen Rhön, östlich des gleichnamigen Ortes, eines Gemeindeteils von Elfershausen in Unterfranken im Landkreis Bad Kissingen. Weithin sichtbar liegt die Trimburg etwa 60 Meter oberhalb der Fränkischen Saale auf dem Pfaffenberg.