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Thomas Krauß
2019-07-11 19:57:00
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Abzweigung: Betreten des Waldlehrpfads

Auf dem Areal dieser mitteralterlichen Burg befand sich vorher eine Siedlung der mittleren Bronzezeit (ca. 1600 bis 1300 v.Chr.) und der Urnenfelderkultur (ca. 1200 bis 800 v.Chr.).

Der wesentliche Ausbau der Burg erfolgte im Auftrag des Augsburger Bischofs (10. Jahrhundert) in den Zeiten der Ungarn-Gefahr als Schutzberge für die Bevölkerung. Typische Merkmale solcher Ungarnschutzburgen sind die sogenannten "Reitergassen" (13), die mit Gestrüpp bestanden waren, um die angreifenden Reiter zum Absitzen zu zwingen und mächtige Schutzwälle (8), sogenannte "Ungarnwälle".

Nach Beendigung der Notzeiten, u.a. nach dem Sieg König Otto I. und Bischof Ulrichs im Jahre 955 n.Chr., bestand die Burg noch kurze Zeit weiter. Spätestens zu Anfang des 11. Jahrhunderts entstand als Ersatz die Burg der bischöflich-augsburgischen Großvögte auf dem "Weinberg" (heutiger Kalvarienberg) in Schwabegg. Inhaber dieses erblichen Amtes war von ca. 980 bis 1167 das gleichnamige Adelsgeschlecht der Schwabegger (um 1100 ist ein Wernher de Swabeiko beurkundet).

  1. Vorburg
  2. Hauptburg
  3. südliche Vorburg
  4. Graben
  5. südlicher Wall
  6. Tal
  7. nachgesteilte Hänge
  8. Ungarnwall
  9. Südwesttor
  10. Haupttor
  11. Südtor
  12. Wall der Vorburg
  13. Reitergassen
  14. nachträglich über Reitergassen angelegter westlicher Vorwall und -graben