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Wir überschreiten die Grenze von Togo nach Ghana.

Somit verlassen wir den frankophonen Bereich und das Frühstücksbaguette und müssen nun mit Englisch und "Knautschbrot" Vorliebe nehmen.


 Auch die Straßen lassen erst mal zu wünschen übrig.

FILM: Straßen

 

Ab dem ersten Ort bessern sich dann die Straßenverhältnisse.

 


Auf unserer Route halten wir in Wulugu, um die alte, im sudanesisch-sahelischen Stil erbaute Zayaa Moschee zu besichtigen. In Wahrheit handelt es sich nicht um eine Moschee, sondern das Lehmgebäude wurde von seinem Erbauer vor ca. 100 Jahren als Wohnhaus und auch als spirituelle Schule konzipiert. Der Mann wanderte ein aus dem Norden, aus dem Gebiet des heutigen Burkina Faso, und war sowohl Imam als auch Heiler und spiritueller Lehrer, der sehr viele Schüler anzog.

Der Norden von Ghana (auch Togo und Benin) ist recht stark muslimisch geprägt. Es handelt sich jedoch um einen relativ offenen, toleranten Islam, der immer auch Raum läßt für die tief verwurzelte Ahnenverehrung und für traditionelle animistische Rituale und Fetische.